Mittwoch, 21. Januar 2015

Kommentare


Hallo allerseits

Zum Bloggen gehört nicht nur das Posten, sondern auch das Kommentieren. Deshalb habe ich einige Post meiner Klassenkameraden kommentiert und hier in diesem Post zusammengefasst. Ich schreibe euch die Blogadresse darunter, damit  ihr den Post auch lesen könnt, zudem ich einen Kommentar verfasst habe.


Hallo Rahel

Ich möchte dir ein Kompliment machen für deine Personencharakterisierung, sie ist dir wirklich gut gelungen! Ich habe das Buch selber gelesen, und mit dem, was du über Karin Kohler geschrieben hast, bin ich vollkommen einverstanden. Ich finde deine Wortwahl ist dir auch sehr gelungen, und der Text ist sehr angenehm zum Lesen. Einzig der Titel stört mich ein wenig. Du hebst ihr Alter extrem hervor, was ich persönlich nicht gemacht hätte, denn als Frau möchte man nicht unbedingt das Alter an die grosse Glocke hängen, dann möchte man so jung als möglich erscheinen.

Liebe Grüsse und viel Spass beim bloggen!

Tarzipan




Hallo Noemi

Ich finde deine Posts sehr interessant und angenehm zum Lesen. Weiter so! Ich habe das Buch noch nicht gelesen, und überlege mir gerade, ob ich es lesen soll. Ich stelle mir gerade vor, wie eine Person vom Buch den Autor um etwas bittet, und ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, wie das der Autor umgesetzt hat. Dies ist sicher ein Grund, das Buch zu lesen. Ich finde toll, dass du dich mit Rosalie verglichen hast und eine Gemeinsamkeit gefunden hast. Hast du dich auch mit anderen Personen der Geschichte verglichen oder nur mit Rosalie?

Ich wünsche dir noch viel Spass beim bloggen!

Tarzipan



Hallo :)
Ich finde, dieser Post ist dir sehr gut gelungen, er ist angenehm zum Lesen. Und auch deine Schwerpunkte, über die du schreiben wolltest, hast du gut gewählt. Besonders die Textstelle fand ich eine Gute Auswahl, über die ich mir auch Gedanken gemacht habe, als ich das Buch gelesen habe. Dieser Unterschied zwischen einsam und allein fällt einem wirklich erst auf, wenn man sich darüber Gedanken macht. Es sind mir jedoch noch zwei Fragen aufgetaucht. Was meinst du mit der dritten Kategorie, in die Marie gehören soll? Du schreibst ja, dass du glaubst das Ende der Geschichte schon zu kennen. Wie hast du dir das Ende denn vorgestellt oder wie hast du geglaubt, dass die Geschichte enden wird? Ein Happy End oder ein trauriges Ende?
Viel Spass beim bloggen. Weiter so!



Liebe Anna

Da ich das Buch nicht gelesen habe, dachte ich, ich lese deine Inhaltsangabe, um mir einen Überblick über die ganze Geschichte zu machen. Du hast den Inhalt gut wiedergeben und ich konnte mir ein Bild von Katharina und ihren Problemen machen. Ich frage mich, warum du ZEITUNG immer gross geschrieben hast. Ist das, weil die Medien eine grosse Rolle spielen in der Geschichte, oder hat es einen anderen bekannten Grund? Ich verstehe nicht ganz, warum der Autor das Geständnis an den Anfang der Geschichte genommen hat, denn man weiss ja schon, dass Katharina diesen Journalisten umgebracht hat. Und ich glaube, dass es auch nicht so spannend ist, wenn man das Ende schon sozusagen kennt.
Ich glaube, ich würde dieses Buch nicht lesen (auch wenn ich deine Inhaltsangabe sehr gut finde), weil der Inhalt mir nicht so gefällt, und auch weil dieses Geständnis schon am Anfang der Geschichte ist.

Liebe Grüsse

Tarzipan




Sobald ich weitere Kommentare veröffentlichen werde, werde ich sie dem Post hinzufügen, damit ihr auf dem Laufenden seid.

Bis bald

Tarzipan



Dienstag, 20. Januar 2015

Recherche: Martin Suter

Hallo miteinander

Ich möchte mehr über den Autor Martin Suter erfahren, der Lila, Lila geschrieben hat. Deshalb habe ich einmal im Internet nach Informationen gesucht. Ich kannte den Autor bis jetzt noch nicht und habe noch nie von ihm gehört. Erst als ich Lila, Lila gelesen habe. Deshalb möchte ich ein bisschen mehr über ihn erfahren. Vielleicht kann ich dann etwas über seine Motivation fürs Schreiben sagen, und warum er Lila, Lila geschrieben hat.

Martin Suter ist ein Schweizer Schriftsteller und wurde am 29. Februar 1949 in Zürich geboren.
Anfangs seiner Schreibkarriere machte er eine Ausbildung zum Werbetexter. Mit 26 Jahren wurde er zum Creative Director einer angesehenen Werbeagentur. Mit Robert Stalder gründete er eine Werbeagentur. Parallel dazu hat er Reportagen für Geo geschrieben und mehrere Drehbücher für Film und Fernsehen.
Autor ist er seit 1991, 1997 gelang im der Durchbruch mit dem Roman Small World.
Er arbeitete mit dem Sänger Stephan Eicher, für den er Songtexte schrieb.
Auch für das Theater schrieb er Komödien, mit denen er Erfolge feierte.
Er erhielt auch Preise für seine Arbeit. 2010 gewann er den Swiss Award in der Kategorie Kultur als regelmässiger Bestsellerautor und erfolgreichster Schweizer Schriftsteller.
6 seiner Romane wurden bisher verfilmt. Lila, Lila gehört auch dazu.
Martin Suter lebte mit seiner zweiten Frau Margrith Nay Suter und seiner Tochter abwechselnd auf Ibiza und Guatemala. Heute lebt der Schweizer wieder in Zürich, seiner Geburtsstadt.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Suter, 19.01.2015)

Was mir als erstes an seinem Leben aufgefallen ist, ist sein Geburtstag: 29. Februar. Dieser Tag gibt es nur alle vier Jahre. Ich kenne niemand, der an diesem Tag Geburtstag hat und ich glaube auch nicht, dass er deshalb so berühmt geworden ist, dann müssten alle berühmten Personen an einem speziellen Datum auf die Welt gekommen sein.
Ich glaube, dass ihm das Schreiben schon als Kind Freude bereitet hat, denn sonst hätte er keine Ausbildung zum Werbetexter gemacht.
Er mag auch Abwechslung, denn er hat in vielen verschiedenen Bereichen geschrieben; Reportagen für Geohefte, Drehbücher, Komödien fürs Theater, Kolumnen, Romane, etc.. Ich glaube nicht, dass jeder Autor in so vielen Bereichen tätig ist oder war.

Warum hat Martin Suter Lila, Lila geschrieben? Das ist eine Frage, die niemand beantworten kann, ausser er selbst. Vielleicht wollte er das Leben eines Autors in einer Geschichte zeigen, und dass dieses Leben auch kein "Schoggileben" ist, weil es auch seine Probleme mitbringt, wie zum Beispiel Beziehungsprobleme (Stichwort David und Marie). Vielleicht wollte er auch ein Roman mit einem Plagiat schreiben, und was es für Folgen auf das Leben haben kann. Vielleicht hat er schon einmal etwas ähnliches erlebt, und wollte aus diesem Erlebnis einen Roman machen. Jedoch weiss ich nichts über sein Privatleben, nur dass er eine zweite Frau hatte, also musste es auch eine Erste geben. Er könnte zum Beispiel mit seiner ersten Frau Beziehungsprobleme gehabt haben wegen seinem Job als Autor, und wollte dadurch einen auf seine Persönlichkeit bezogene Geschichte schreiben.

Ich denke, dass Martin Suter ein sehr erfolgreicher Schweizer Autor ist, der sein Talent fürs Schreiben genutzt hat, um damit Geld zu verdienen.
Vielleicht werde ich ein weiterer Roman von ihm lesen um zu sehen, ob dieser ähnlich geschrieben ist wie Lila, Lila, oder völlig anders sind. Aber vorerst habe ich noch einige Bücher zu Hause, die ich lesen möchte.

Bis bald

Euer Tarzipan




Sonntag, 18. Januar 2015

Leseprozess (Kapitel 46-52)

Hallo zusammen

Ich sitze in meinem Zimmer und habe mich gezwungen, den letzten Post zum Leseprozess zu schreiben (es ist noch nicht mein letzter Post).

Jacky liegt im Krankenhaus nach seinem Sturz aus dem vierten Stock. Das Balkongeländer hatte einfach nachgelassen. Sollte ein Geländer nicht da sein, um solche Stürze vom Balkon verhindern? Sonst könnte man sie beim Bauen einfach weglassen. Vielleich musste es jedoch so kommen.

In Kapitel 47 ist der ganze Sturz noch aus Davids Perspektive, als er ins Hotel kam und diesen Schlag hörte und so weiter. Dieses Kapitel ist leicht überflüssig, weil eigentlich noch einmal erzählt wurde, dass Jackie vom Balkon stürzte, vielleicht ein bisschen genauer.

Im 48. Kapitel erfuhr ich, wo David und Marie ihre Ferien verbrachten. Nicht auf den Malediven, sondern im Hotel bei der Lesung. Er wollte auf einmal doch nicht in die Ferien, Marie war sicher sehr enttäuscht und wütend auf ihn, weil er sein Wort nicht gehalten hatte. Er missbraucht ihr Vertrauen, und wenn er so weiter macht, wird er bald wieder Single sein. Vielleicht wollte sie ihre Ferien doch nicht allein verbringen und ging doch mit zur Lesung.
Seit Jacky im Spital war, besuchte ihn David häufig, weil er sonst niemand hatte. Es ist eigentlich schon traurig, wenn man so einsam ist und keine Freunde hat. Ich könnte mir das nicht vorstellen.

David war auf seiner letzten Lesetour und er las eine Liebesbrief aus Lila, Lila und zum ersten Mal kamen ihm die Tränen. Ist es wegen Marie? Hat er Angst sie zu verlieren? Ich glaube nicht, dass Qual für ihn sein, dass Marie immer mehr Anrufe abgeblockt hat, die er während der Tour machte.
Er hatte auch Karin den Job als Agentin angeboten, den Jacky ist vom Hals an gelähmt. Dieser berufliche Aufstieg wird sie sicher nutzten, so wie ich sie einschätze.

Marie glaubt, nicht mehr in David verliebt zu sein, und auch Maries Freundin Sabrina meinte dasselbe. Ich glaube das, denn war Marie in letzter Zeit glücklich mit David? Ich glaube nicht. Sie hat schon mehrmals zu David gesagt, das sie nicht wisse, ob sie ihn noch liebe. Wahrscheinlich wird die Beziehung in nächster Zukunft enden.
Um auf andere Gedanken zu kommen, ging Marie mit Sabrina und Bekannten von ihr ein Wochenende Ski fahren. Mit Marc hatte sie viele Gemeinsamkeiten, ich glaube die würden besser zusammenpassen als Maire und David.

David konnte Marie nicht erreichen, weil sie ihn abgeblockt hat. Er hat sich betrunken und hatte Liebeskummer. Er liebt Marie wirklich, aber er hätte doch auch merken sollen, dass sie sich immer weiter voneinander entfernten und sehr häufig Streit hatten.
Er ging noch zu Jacky ins Spital, der mittlerweile mit medizinischen Hilfsmitteln ein wenig sprechen konnte. Jacky beichtete ihm, dass er nicht der Autor war, sondern sein Freund Peter Weiland. Peter habe nur ihm das fast fertige Manuskript gezeigt, und erkannte es deshalb. Er wollte nicht, dass nur einer von diesem Buch verdient, deshalb habe er sich eingemischt. Er hat es gerissen gemacht, um an Geld zu kommen, ein anderer hätte David vielleicht verpfeift. Aber man konnte überhaupt keinen Verdacht schöpfen, es war alles so echt. Dieser Jacky ist einfach unberechenbar.
Als Marie nach Hause kam, wollte David über die Beziehung sprechen, doch Marie meinte nur, darüber gebe es nichts mehr zu sprechen. Die Beziehung ist also beendet, und es wird nicht wie gehofft ein Happy End geben. Es können ja nicht alle Liebesgeschichten mit einem Happy End enden.

Im letzten Kapitel ist Jacky gestorben und Marie wurde glücklich mit diesem Marc vom Skiwochenende. David hatte niemanden mehr. Er war allein und einsam.
Er setzte sich an seinen Computer und begann zu schreiben: Das ist die Geschichte von David und Marie. Lieber Gott, lass sie nicht traurig enden. David wird also einen Roman schreiben, der ihm hoffentlich gelingt. Ich hoffe er wird in Zukunft auch glücklich werden. Was mit David weiter passiert, werden wir nie erfahren, denn das Buch ist zu Ende.

Mit diesen Worten beende ich meinen Leseprozess und werde diese Woche noch einige Post über den Autor, die Reflexion, und so weiter veröffentlichen.

Bis bald

Euer Tarzipan

Freitag, 16. Januar 2015

Leseprozess (Kapitel 38-45)

Hallo zusammen

Ich habe es mir gemütlich gemacht, um weiter an meinem Blog zu schreiben. Wie ich im letzten Post erwähnt habe, habe ich das Buch schon fertig gelesen, aber alles in einen Post zu verfassen wäre ein bisschen viel. Also ist hier der nächste Teil meiner Gedanken zum Gelesenen.

In Kapitel 38  hatte Marie anfangs einen Traum, der für sie schlimm war, für mich jedoch amüsant. Sie hat mit einem kleinen Mann getanzt, um sie herum bekannte Leute, als ihre Mutter rief: "das Kind, das Kind." Sie glaubte, ein Kind zu stillen, aber als sie es anschaute, sah sie ein uraltes Gesicht; Jacky. Sie schrie und erwachte, neben ihrem Bett stand die Mutter im Nachthemd und sagte wieder: "das Kind" und hielt ihr das Telefon hin. David war dran. Jetzt erinnerte ich mich, dass Myrtha (die Mutter) ihn Kind nannte, weil er so jung aussah.
David war nach Hause gekommen, sie haben miteinander gesprochen und sich versöhnt und David konnte Marie endlich den Ring geben, den er in Frankfurt gekauft hatte. Dieser Streit hat sich also doch noch zum Guten gewendet, oder ist das nur vorübergehend? Ich habe nämlich das Gefühl, dass sich die beiden auseinander gelebt haben, und es noch häufig Unstimmigkeiten geben wird.

Jacky hat sich weiterhin um die Zukunft besorgt und inzwischen einen Vertrag mit dem Verlag Luther & Rosen unterzeichnet. Er erzählte auch wovon das nächste Buch handelt (S. 172 Z. 30 - S. 173 Z. 10). Ich finde die Geschichte nicht so überzeugend, denn wer wird schon so dick, dass er seine Mutter überrollt bis sie sich nicht mehr bewegt. So etwas ist doch gar nicht möglich.

Jacky erzählte David im nächsten Kapitel von dem Unterzeichneten Vertrag, worüber sich David gar nicht freute. Er wollte gar keinen zweiten Roman, obwohl er sich auch schon überlegt hat, selber anfangen zu schreiben, wie es ein Autor normalerweise macht. Ich fände das keine schlechte Idee, denn es wäre dann ein Buch von ihm. Ob es dann auch so gut gelingen würde wie Lila, Lila ist dann eine andere Frage.

In Kapitel 41 waren David und Marie im Raumschiff essen. Es erinnerte sie an Lars, weil sie dort ihren letzten Abend verbracht haben. Es waren bald Weihnachtsferien, in denen Marie nicht zur Schule musste. Sie erstellten eine Liste mit Orten, wo sie die Ferien verbringen konnten, doch genau an diesem Abend musste David Marie beichten, dass er mittendrin eine Lesung hatte. Marie sagte, er muss sie absagen, was David bejahte. Ich bin mir jedoch nicht so sicher, ob er es wirklich übers Herz bringen wird, die Lesung abzusagen, weil Jacky wahrscheinlich wieder Druck auf ihn machen würde.

David hat nicht abgesagt, obwohl er es Marie versprochen hatte. Aber irgendwann wird sie es doch erfahren und der Streit wäre vorprogrammiert.
David versuchte auch an seinem zweiten Buch zu schreiben, was ihm nicht gelang, weil er keine Ideen hatte. Er erwartete, dass er auf Knopfdruck die Geschichte schreiben konnte, was meistens nicht funktioniert. So ist es bei mir auf jeden Fall so.

Jacky las aus dem Buch einer gewissen Tamara vor, die er einmal in einer Bar kennengelernt hatte. Zuerst verstand ich nicht, was das für eine Tamara war. Jacky hatte sie angerufen, weil ihn das schlechte Wetter deprimiert hat. Mir wäre sicher auch langweilig, wenn ich Tag ein Tag aus im gleichen Zimmer sitzen würde, da käme ein bisschen Gesellschaft gerade richtig.

David sieht schon, wie die zwei Ereignisse, die Ferien auf den Malediven(für die sich David und Marie entschieden haben) und die Lesung aufeinander zurasten und kollidieren werden. Aber warum sagt er die Lesung nicht einfach ab? Es ist sicher unangenehm es abzusagen, aber abwarten bis die Zeit gekommen ist, ist sicher unangenehmer.

Marie hatte schon ihre Feriengarderobe gekauft. Sie freute sich anscheinend auf die Ferien mit David, und er wird es wahrscheinlich vermasseln, weil er die Lesung nicht abgesagt hatte. Als David nach Hause kam, war er ganz aufgelöst, denn Jacky ist vom Balkon im vierten Stock gestürzt und liegt im Spital. Hatte David Jacky runtergestossen? Denn er hat sich einmal ernsthafte Gedanken gemacht, ihm vom Balkon zu stossen, dann hätte er ein Problem weniger.

Den Rest des Buches lasse ich momentan noch offen und werde den Post zu den letzten Seiten schreiben, so bald ich Zeit und Lust habe. Jetzt brauche ich jedoch eine Pause.

Also bis dann

Euer Tarzipan

Donnerstag, 15. Januar 2015

Leseprozess (Kapitel 33-37)

Hallo zusammen

Es ist schon ein paar Tage her, als ich das Buch fertig gelesen habe. Es war Montag Mittag, als ich Zeit hatte dafür. Es waren doch einige Seiten, und deshalb werde ich mehrere Posts dafür schreiben, und Kapitel um Kapitel noch einmal überfliegen. Natürlich verrate ich erst am Schluss, wie es geendet hat.

Also beginne ich chronologisch bei Kapitel 33. Es war die Szene, als Karin von David persönlich erfuhr, dass Jacky von nun an sein Agent ist. Sie hat ihm auch ein Angebot gemacht, wenn sie die Agentin wäre. Aber David hat abgelehnt. Vielleicht denkt David, er ist es ihm schuldig, weil er mit Jackys Roman berühmt geworden ist, und er ihn jeder Zeit verraten kann. Aber dass können Karin und Marie nicht verstehen warum er diesen besoffenen, alten Mann zum Agent macht, weil sie die Wahrheit nicht kennen.

David überlegte sich, die ganze Lüge auffliegen zu lassen. Aber wenn Marie ihm nicht verzeiht, was ist dann? Vor dem hatte er Angst, und ich glaube er hat auch deshalb die Wahrheit noch nie erzählt. Marie zu verlieren wäre für ihn das schlimmste.
Er ging zum Juwelier und kaufte ihr einen Ring zum Zeichen, dass er sie liebt. Er wollte ihr den Ring vor der Lesung im Hotelzimmer geben, aber sie war nicht da. Keine Nachricht, nichts. David hatte schon gelesen, als sie auftauchte. Sie kam mit Jacky. David, Karin, Marie und Jacky wollten zu einem Imbiss in die Stadt, als David durchdrehte und davonlief. Ich glaube der Druck von allen Seiten wurde ihm zu gross, weil alle drei meinen, sie wüssten das Beste für David. Als David ins Hotel kam, schlief Marie schon, und er durfte sie nicht stören. Am nächsten Morgen war Marie schon weg, hinterliess aber keine Nachricht. Liebt Marie David überhaupt noch? Oder ist sie einfach wütend weil David gestern so ausgerastet ist?

Jacky geniesst anscheinend sein neues Leben als Agent von David Kern mit vollen Zügen. Er hat schon einige Angebote für Davids neues Manuskript eingeholt, er macht sich wirklich Gedanken über die Zukunft. Ich frage mich, warum er David nicht verraten hat. Ein Autor will doch eigentlich nicht, dass ein anderer mit seinem Buch berühmt wird.

In Kapitel 36 kam Marie von Frankfurt nach Hause. Sie dachte über sich und David nach, über ihr jetziges Leben und fragte sich zum ersten Mal, was sie hier überhaupt noch mache. Liebt sie ihn überhaupt noch? Sie entschied sich für ein paar Tage zu ihrer Mutter zu ziehen, um über ihre Gefühle klar zu werden.

David entschied sich nach Hause zu reisen, damit er mit Marie darüber sprechen kann. Nach der langen mühsamen Reise mit langen Wartezeiten kam er in seiner Wohnung an. Er hat auch mit Jacky gesprochen, und ihm gesagt, er soll Marie in Ruhe lassen, dass heisst sich nicht in Davids Privatleben einmischen. Ich bin mir nicht sicher, ob Jacky das wirklich macht, denn er hat abrupt das Thema gewechselt. Das zweite Thema war die Zukunft von David. Sie sprachen über die Aufteilung des Verdienstes und über das zweite Manuskript, dass es nach Davids Meinung nie geben wird. Ich denke, dass Jacky das zweite Buch auch schreiben wird, denn er hat ja schon das erste geschrieben, und lässt David den restlichen Autoren-Job machen, Lesungen, Interviews, usw..

Bis bald

Euer Tarzipan

PS: der Rest wird bald folgen

Sonntag, 11. Januar 2015

Leseprozess (Kapitel 26-32)

Hallöchen

Es ist Sonntag Nachmittag, und ich habe es mir in meinem Zimmer gemütlich gemacht. Ich las bis Kapitel 32, und merkte gar nicht, wie die Zeit verflog.

In Kapitel 26 ist Marie am Schaufenster dekorieren, bei einem Fenster, dass man während des Schmückens nicht verhängen konnte. So klopften ab und zu auch Männer ans Fenster. Diesmal hat Jacky geklopft. Davids neuer Freund, wie sie ihn nannte. Ich glaube er nervt sie ein bisschen. Er taucht immer wieder auf, auch im Esquina, wo er Ralphs Rolle als Alleinunterhalter streitig macht, was ich ziemlich lustig finde. Endlich hat Ralph mal ein bisschen Konkurrenz und für ihn ist es sicher eine Umgewöhnung, wenn nicht nur er sprechen kann.

In Kapitel 27 kämpft Karin gerade beim Verlagsleiter um Geld für David. Es wurden schon so viele Bücher von ihm verkauft, da könne man ihm schon vor Jahresabrechnung einen zweiten Vorschuss machen. Es gab dann auch einen. Aber ich denke David sollte ein bisschen auf sein Geld acht geben, nicht dass er auf einmal zu viel ausgibt, nur weil er jetzt viel Geld hat. Ich würde wahrscheinlich gleich handeln wie David, wenn ich auf einen Schlag zwanzigtausend Franken reicher wäre; eine neue Wohnung, sich mal etwas leisten, dass es vorher nicht gab, etc.

Dreharbeiten fürs Fernsehen, das war eines der Geschehnisse in Kapitel 28. David wurde in Schauplätzen vom Buch gefilmt, zum Beispiel im Zoo. Natürlich ist Jacky während den Dreharbeiten aufgetaucht. Und wurde gerade auch in den Film eingewickelt, wie in aller Selbstverständlichkeit. Ich habe einfach das Gefühl, dass dieser Jacky etwas verbergt, oder irgendetwas über die Wahrheit weiss. Seine Antwort auf die Frage vom Journalisten, ob er auch schreibe: "Früher. Schon lange nicht mehr, nicht wahr, David? Ich begnüge mich damit, den Erfolg meines Schützlings als Zaungast zu geniessen." (S.193, Z. 8 ff.), deutet darauf hin, dass Jacky früher diese Geschichte geschrieben hat. Aber eigentlich ist der Autor tod, oder etwa nicht?
Jacky meldete sich eines Morgens am Telefon, und die beiden verabredeten sich zum Frühstück. Jacky wollte wissen woher David das Manuskript hat, und sagte dass er Alfred Duster ist, dass und dass Peter Weiland der Vormieter von ihm war, und dass sein Nachbar die Geschichte über ihn erzählt hatte, und er sie auf geschrieben hatte. Alfred Duster war also Jackys Künstlername. Also ist der mysteriöse Typ, der immer wieder auftaucht, der Autor von Lila, Lila. Zu Davids Glück wollte Jacky ihn nicht verpfeifen, sondern nur ein Teil vom Verdienst haben.

Jackys Leben hatte sich nun geändert, da er nun mehr Geld hatte. Zuerst wohnte er noch im Männerheim, bis sie herausfanden, dass er nicht mehr dort übernachtete, sondern nur noch sein Taschengeld abholte. In der Zeitung las er immer die Bestsellerliste, wo Lila, Lila seit Wochen zuoberst stand. Er sammelte Rezensionen und Zeitungsausschnitte über das Buch. Ich denke dass er so an der Berühmtheit von Lila, Lila teilhat, und dass ihm dies reicht.

In Kapitel 30 war irgend eine Buchmesse oder Verlagsmesse oder so was Ähnliches in Frankfurt, wo natürlich David nicht fehlen durfte. Marie ist auch mitgekommen. Und wer taucht da schon am ersten Abend auf? Natürlich, Sie haben es erraten; Jacky! Marie möchte, dass David ihn wegschickt, die Ausrede dafür ist, dass Jacky David an seinen Grossvater erinnert. Also bleibt Jacky in Frankfurt. Abends in der Hotelbar, wo David und Marie noch eins trinken wollten, ist er auch wieder aufgetaucht, Marie ging dann ins Zimmer und David blieb unten. Jacky war besoffen und im Gepäck dabei hatte er einen Typ vom Draco Verlag, wo sich Jacky anscheinend schon als sein Agent ausgegeben hat. Anscheinend hat sich Jacky allein zum Agent gemacht und David hatte nichts mitzureden, und er sagte auch nicht, dass dies nicht war ist. Liess sich David von Jacky alles bestimmen, nur weil er der wahre Autor von Lila, Lila ist? Vielleicht verrät ihn Jacky sonst, wenn er dies nicht zulassen würde.

Jacky wusste am nächsten Morgen nicht mehr, wie er in sein Hotelzimmer gekommen ist, aber er wusste noch, dass er heute ein Treffen mit diesem Klaus vom Draco Verlag hatte, als Agent von David. Sie sprachen über die Zukunft von David, bei der Jacky meinte, dass David ein neues Buch schreiben werde, ihm aber noch die Motivation fehle. Will Jacky David bearbeiten, dass er ein neues Buch schreibt, oder wird Jacky ein Neues schreiben? Dies sind zwei Möglichkeiten ein weiteres Buch zu realisieren, die mir in den Sinn gekommen sind. Ich weiss jedoch nicht was Jacky vor hat, denn er ist so unberechenbar, trotzdem, dass er eigentlich immer besoffen ist.

Karin und Marie hatten im 32. Kapitel ein Gespräch miteinander, indem es darüber ging, dass Davids Agent nun Jacky ist. Marie hatte nichts davon gewusst, und beide sind sich sicher, dass man das ändern muss, denn David wird sich mit einem besoffenen Agenten nur lächerlich machen. Ich denke, dass David unter Druck geraten wird, von Marie und von Jacky. Marie wird ihn früher oder später vor die Wahl stellen, sie oder Jacky, und Jacky wird ihn verraten, wenn er nicht der Agent sein darf.

So bleibt das Buch also spannend und ich freue mich auf die restlichen 125 Seiten.
Bis bald

Euer Tarzipan

Donnerstag, 8. Januar 2015

Leseprozess (Kapitel 20-25)

Hallo zusammen

Ich sitze im Schulzimmer und habe gerade das Kapitel 25 fertig gelesen. Es war richtig spannend, aber warum erzähle ich später, weil ich chronologisch bei Kapitel 20 beginnen möchte.

David war auf Lesereise, die er Wohl oder Übel machen musste, denn das muss jeder Autor machen. Er mag keine Vorlesungen, und ich habe auch nicht das Gefühl, dass er für etwas solches geeignet ist. Er ist einfach kein Autor, und so tun als ob er einer wäre, ist einfacher, als andere davon zu überzeugen.

In Kapitel 21 sind Marie und David auf einem Spaziergang, bei dem sie über den Beruf Schriftsteller redeten. David möchte Marie klar machen, dass der Beruf Schriftsteller nicht den Beruf ist, den er machen möchte. Da David die Wahrheit nicht gesagt hat, versteht es Marie nicht warum. Wenn ich Marie wäre, würde ich es auch nicht verstehen, denn seine Karriere hat ja erst richtig begonnen, und dann kann man nicht schon aufgeben, bevor überhaupt schon alles richtig losgegangen ist. 
Sie gaben sich das Versprechen, keine Geheimnisse voreinander zu haben, was eigenlich völlig absurd ist, denn David hatte schon eines, das er ihr vielleicht gar nicht sagen wird, und auf dem ihre ganze Beziehung augebaut ist. Dies ist nicht unbedingt die richtige Vorraussetztung für eine glückliche Beziehung, denn der Partner mit dem Geheimnis wird dieses Thema meiden, und auch gar nicht glücklich sein. Ich denke auch dass David nicht glücklich ist weil er eine immer grösser werdende Lüge vor Marie hat, die ihn daran hindert, wirklich glücklich mit Marie zu sein.

Im 22. Kapitel wird eine neue Person vorgestellt. Ich wusste nicht, was dieser gewisse Jakob Stocker alias Jacky mit dieser Geschichte zu tun haben soll. Dieser ältere Mann wohnt in einem Männerheim, und haltet sich durch liegen gelassene Zeitungen und Zeitschriften auf dem Laufenden. Er kann sehr gut Geschichten erzählen und ganze Kneipen unterhalten. Auf dem Nachttisch seines Zimmegenossen (einem Junkie, und er hasste Junkies) sah er das Buch Lila, Lila von dem viel in den Zeitungen stand. Ich denke, dass Jacky das Buch lesen wird, und seine Gedanken dazu in diesem Roman aufgeschrieben werden, dass ich als Leser erfahre, was ein Leser von Lila, Lila denkt.

Karins Gedanken stehen im 23. Kapitel im Vordergrund, oder besser gesagt, ihre Freude darüber, was über Davids Buch in den Zeitungen steht, und was sie darüber vor hat mit ihm. Davids Buch hat also den Durchbruch geschafft, und sie möchte ihn zu mehr Lesungen überreden, und seine Agentin werden. Ich weiss nicht, ob David so begeistert ist von mehr Lesungen ist, aber wahrscheinlich wird er es machen, Marie zuliebe. Ich glaube er hat schon viel gemacht, dass Marie nicht enttäuscht ist von ihm. Er will sie einfach nicht verlieren.

Marie hat das Gefühl, dass der David von Lila, Lila nicht gleich ist, wie der David, den sie hatte. Es war, als distanzierte er sich absichtlich vom Buch, was er eigenlich auch tat. Nur wusste sie nicht weshalb. Ich denke das passiert automatisch, denn es ist eigentlich nicht sein Buch, er hat es ja nicht geschrieben, und deshalb ist er distanziert.

Im 25. Kapitel hatte David eine Lesung vor dem heimischen Publikum. Es war Full House. Bei der Autogrammstunde danach, kam ein kleiner alter Mann, der eine Widmung für Alfred Duster verlangte. Gibt es diesen Alfred Duster wirklich und kennt er ihn? Der ist doch eigenlich der Autor, also das Pseudonym von Peter Weiland. Weiss dieser Mann etwas von der Wahrheit? Als der Mann, der sich als Jacky vorgesellt hat, auch beim Nachtessen auftauchte, war dies schon ein wenig merkwürdig. Er erzählte Geschichten, und auch dass er einmal Schriftsteller werden wollte. Jemand fragte ihn dann, ob von ihm schon einmal etwas veröffenlicht wurde, und er antwortete: "Wie man's nimmt." Und als Marie gefragt hatte, was er so geschrieben hatte, antwortete er: "Ganz ähnliche Sachen wie David." Das ist schon irgend wie verdächtig, dass er etwas mit der Geschichte zu tun hat, sie vielleich sogar geschrieben hat, was eigenlich nicht aufgeht. Da er auch gut reden kann, hat er vielleicht auch nur so getan als ob. Diese Stelle war im Buch ganz spannend, denn man wusste nicht, ob er irgedetwas verraten wird über Davids Lüge. 

Also bis bald!

Euer Tarzipan